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Geyer Anlagenbau GmbH & Co. KG | Brunnenstr. 22 | 92318 Neumarkt | Kontakt: +49 9181 440784 | Schutznetzkonfigurator

Mastsanierung: Festigkeit und Sicherheit von Masten erhalten

Mastsanierung: Fundamentsanierung, Korrosionsschutz, Betonsanierung. Fundamente unterliegen einer relativ hohen dynamischen Belastung und können mit der Zeit an Standfestigkeit verlieren. Die Sicherheit ist damit gefährdet. Zudem würde sich gegebenenfalls die Nutzungsdauer reduzieren. In den Videos (rechts/unten) sehen Sie, welch enorme Belastung auf das Fundament von Windkraftanlagen wirkt.

Mit einfachen Mitteln kann bei regelmäßiger Überprüfung und Wartung Ihrer Anlagen Sicherheit und Lebensdauer garantiert werden.

Instandhaltung betrifft das Gesamtkonstrukt. Neben der Prüfung des Fundaments sichten wir auch den Zustand der Masten. Zu Wartung zählen vor allem die Reinigung des Mastschaftes sowie Mastbelüftung und Mastentlüftung. Inspiziert wird zudem die Infrastruktur.

Geyer ist spezialisiert auf Mastsanierung in jeder Größe – zu Lande und auf dem Wasser.

Tiefgreifende Sanierungsmaßnahmen

Reichen Wartungsmaßnahmen von (Mast-)Fundamenten nicht mehr aus oder werden dabei Mängel festgestellt, die einer tieferen Korrektur bedürfen, stellen wir in mehreren Schritten bzw. mit unterschiedlichen Disziplinen durch Sanierung Sicherheit und Festigkeit wieder her.

Zu den Sanierungsmaßnahmen zählen unter anderem grundlegende Fundamentsanierungen und Korrosionsschutzarbeiten an Stahl- und Betonkonstruktionen.

Möglich ist auch eine Betonsanierung. Wir entfernen den fehlerhaften Beton mit sanften Methoden und tauschen ihn mit einem frischen aus.

Natürlich tauschen wir fehlerhafte Masten auch aus.

Sanierungskonzept Grout-Verbindung offshore

Jedes Fundament ist individuell zu betrachten. Standard-Lösungen aus der Tasche gibt es nicht. Wir analysieren Standort, Bodenbeschaffenheit, die Typenstatik der Hersteller und entwickeln daraus das wirtschaftlichste und technisch vorteilshafteste Konzept.

Eines dieser Konzepte war das Finden einer Lösung für die Sanierung einer Grout-Verbindung (Densit Ducorit S5) Pile zu Mast (Stützkreuz).

Die Vergroutung erfolgt dabei größtenteils bei der Fundamentierung und Verbindung zwischen der Gründungs- und Stahlstruktur beim Bau von Windkraftanlagen auf hoher See.

Von höchster Stelle geprüft und frei gegeben

Eigenständige Lösungen für unterschiedliche Problemansätze zu finden bedeutet dezidierte Vorarbeit.

Mit 1:1-Modellen werden in Versuchsanordnungen die realen Bedingungen ausgetestet.

Im Bereich Zertifizierung arbeiten wir mit dem German Lloyd (GL), der Universität Hannover, der TU Graz (Professor Tue), Materialprüfanstalt Leipzig (MPFA), Materialprüfanstalt Braunschweig (MPA) und Landesgewerbeanstalt Nürnberg (LGA – TÜV SÜD) zusammen.

Unsere Lösungen werden vom  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie überprüft, kontrolliert und freigegeben.

Risikofaktor Übergang zum Fundament

Im Übergangsbereich Stahlturm-Beton-Fundament wird üblicherweise mit einer Verguss-Fuge aus hochfestem Beton gearbeitet. Dabei treten sowohl Design-Fehler als auch Ausführungsfehler in der Verarbeitung der Vergussfuge auf.

Wir tauschen den fehlerhaft eingebrachten oder verbrauchten Betonverguss aus. Dadurch wird die Standsicherheit wieder hergestellt. Ausfälle werden reduziert und Ertragssicherheit erreicht.

Neben dem bergmännischen Abtragen des schadhaften Untergusses wenden wir auch das Höchstdruck-Wasserstrahl-Verfahren (HDW) an. Dabei wird der schadhafte Beton entfernt, ohne dass der darin eingeschlossene Baustahl verletzt wird. Das Fundament wird nach DIN-EN-206-1 von Neuem vergossen.

HDW: Beton sicher abtragen

Höchstdruckwasserstrahlen ist erschütterungsfrei. Da kein sich ausbreitender Körperschall entsteht kommt es auch nicht zu Spannungsrissen. Die HDW-Technik ist damit prädestiniert für die Sanierung von schwingungsempfindlichen Windkraftanlagen.

Beim Betonabtrag mit der Handlanze liegt der Vorteil in der hohen Flexibilität. Die Handlanze kann an nahezu jeder Örtlichkeit eingesetzt werden. Die unterschiedlichen Pumpenleistungen von 125-180 kW, 23-40l/min. und 1200 bis 3000 bar ermöglichen leichte bis schwere Betonabtragsarbeiten.

Die Handlanze wird vom filigranen Kleinstabtrag bis zum Flächen- und Tiefenabtrag sehr erfolgreich verwendet. Ganze Betonteile werden unter vollem Erhalt der Stahlarmierung nabgebrochen. Selbst bei starken Schwankungen in der Substanz, wie z.B. der Betongüte, des Schädigungsgrades oder der Bewehrungsdichte erzielen wir mit der Handlanze einwandfreie Ergebnisse.

Verguss-Sanierung

Für die Verguss-Sanierung nutzen wir vergütete, zementgebundene und zugleich quellfähige Vergussmaterialien mit sehr guten Fließeigenschaften und extrem hohen Druckfestigkeiten. Mit Vergussmörtel/Beton von BETEC, PAGEL, SIKA, PCI und anderen Herstellern können wir für statisch sowie auch dynamisch hochbeanspruchte Bauteile bestmögliche Sicherheit garantieren.

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