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Geyer Anlagenbau GmbH & Co. KG | Brunnenstr. 22 | 92318 Neumarkt | Kontakt: +49 9181 440784 | Schutznetzkonfigurator


Mastrevision:
Rechtsverbindliche
Standsicherheitsprüfung

Mastrevision - Mastinspektion: Ganzheitliches Mast-Prüfverfahren sichert Bestand

Baustoffe besitzen eine gewisse Halbwertszeit. Beton besteht aus der Addition vieler, exakt aufeinander abgestimmter Komponenten. Äußere Einflüsse wie Änderungen der Temperatur und/oder der Umgebungsfeuchte oder dauerhafte Exposition in chloridhaltiger Umgebung (z.B. aus Taumitteln) tragen zu sichtbaren Gefügeänderungen bei.

Beton schwindet oder schrumpft, bekommt Risse, verliert dadurch an Tragfähigkeit und wird in seiner bauphysikalischen und nutzungsspezifischen Funktion geschwächt. Spannstahl in Form von vorgespannten Drähten übernimmt einerseits die erforderliche Aufnahme von Zugkräften in dem Mastbauteil bei max. Beanspruchung. Bei üblichen Nutzungszuständen sichern sie gleichfalls die Rissefreiheit des Bauteils (horizontale Biegerisse).

Der Vermeidung von Rissen kommt insbesondere bei chloridbeanspruchten (Tausalzeinsatz) Zonen besondere Bedeutung zu, da durch sie die chloridhaltigen Flüssigkeiten an den hinsichtlich Korrosion sehr empfindlichen Spannstahl transportiert werden.

Ein Euro-Pole! Massive Schädigung.
Beispiel Mastschaden
Entnahme Von Betonproben Am Mast
Rissbildung Am Mast
Entnahme Von Betonproben Am Mast
Rückgebaute Maste
Rückgebauter Mast
Rissbildung Am Mast
Spannstahl Freilegung

Der Mastbetreiber ist für seine Masten voll und ganz verantwortlich

Bei fortschreitender, nicht identifizierter Schädigung der Konstruktion ist nicht nur das Objekt selbst gefährdet. Bei einem Kollaps sind Gefahren für Leib und Leben nicht auszuschließen. Die Verantwortung hierzu trägt in der Regel der Betreiber im Zuge seiner Sorgfaltspflicht. Er ist – im eventuellen Schadenfall – dazu verpflichtet, die regelmäßige und sachgerechte Überprüfung des Bauwerkes zu dokumentieren und somit darzulegen, seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen zu sein. Aus statischer Sicht ist der Mast ein eingespannter Kragarm und damit ein statisch bestimmtes System. Im Versagensfall ist damit eine Systemumlagerung des Lastabtrages nicht möglich. Besonders bei vorgespannten Masten, besteht somit die Gefahr eines (schlagartigen) Versagens ohne Vorankündigung. Das gilt es unbedingt zu vermeiden.

Wichtig ist deshalb: Regelmäßiges Überprüfen, die Durchführung von notwendigen Instandsetzungen und gegebenenfalls Austauschen der betroffenen Objekte.

Die Grundsätze zur Durchführung von Inspektionen und die zugehörigen Intervalle für Masten im Straßenbahnbereich zum Beispiel sind in der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab) sowie in der Richtlinie VDI 6200 geregelt.

Datenerfassung Und Archivierung

Datenerfassung und Archivierung

Um die Mast-Inspektion nicht nur auf Dauer zu dokumentieren sondern den dafür zuständigen Stellen sowohl eine intuitive Erfassungs- als auch Auswertungs-Möglichkeit zu geben, hat die Firma Geyer Anlagenbau eine auf allen gängigen Endgeräten lauffähige GIS-Software entwickelt.

Die Software ist für jede Art von Kataster-Komponenten anpassbar.

Bauwerk überprüfen - regelmäßig und sachgerecht

Die Firma Geyer Anlagenbau aus Neumarkt/Opf. beschäftigt sich schon mehrere Jahre mit dieser Thematik im Bereich der Schleuderbetonmasten und hat in dieser Zeit in Zusammenarbeit mit der TU Graz und der König und Heinisch Planungsgesellschaft in Leipzig ein ganzheitliches Prüfungsverfahren entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Prüfungsverfahren, die in gewissen Teilen sicherlich ihre Berechtigung haben, betrachtet die Geyer Anlagenbau eben ganzheitlich.

ine simple, oft kostenintensive „Kraft-Weg-Messung“ oder der Weg über die „Erreger-Frequenz“ reichen Inhaber Burkard Geyer nicht aus. Sein Team nimmt den Standort selbst in Augenschein, sichtet und bewertet Anbauteile, betrachtet den Betonmast im Ganzen und entnimmt gegebenenfalls auch Proben.

Ganzheitliche Betrachtung von Masten